Armutskundschafter

In Witten leben viele Menschen am Rande des Existenzminimums. Gewisse Lebensumstände und Mangelerscheinungen können Armut hervorrufen, aber umgekehrt ist es die Armut, die zu Mangelerscheinungen, Not und bedrückenden Lebensumständen führt.

Oft bedingen Armut und Unwissenheit sich gegenseitig. Wer einmal im Teufelskreis der Armut gefangen ist, findet oft selbst kaum heraus und ist auf Hilfe angewiesen.

Zeitgleich erleben wir einen Strukturwandel des Ehrenamtes in Kirchengemeinden; es gibt viele „neue Ehrenamtliche“, die sich gerne in Projekte für notleidende Menschen einbringen möchten, sich aber nicht in Konferenzstrukturen der katholischen Kirche beheimatet fühlen.

Hier möchten wir gerne mit dem Projekt „Armutskundschafter“ eine neue Zukunftsaufgabe an Kirche herantragen und Ehrenamtliche gewinnen, die unter fachlicher Anleitung ihr diakonisches Handeln in den Dienst von notleidenden Menschen stellen.