Hoffnung für gesetzliche Betreuer

Hoffnung für den Caritas-Betreuungsverein

Seit 2005 wurden die Vergütungssätze für gerichtlich bestellte Betreuer nicht angehoben. Die Wittener Caritas hat sich stets für eine Anpassung der Pauschalen stark gemacht. Passiert ist bislang nichts. Jetzt dürfen die drei Mitarbeiterinnen im Caritas-Betreuungsverein hoffen. Die neue schwarz-gelbe Landesregierung macht sich in ihrem Koalitionsvertrag für die gesetzliche Betreuung stark. Sie wertschätzt nicht nur die Arbeit der vielen gesetzlichen Betreuer in NRW sondern unterstützt auch die Initiative von Bundesjustizminister Heiko Maas, die Vergütungssätze um 15 Prozent anzuheben. „Nach jahrelangen vergeblichen Mühen scheint jetzt endlich etwas Bewegung in die Vergütungsdiskussion zu kommen“, freut Caritas-Vorstand Hartmut Claes. Er bedauert allerdings, dass erst viele Betreuungsvereine, drei allein im EN-Kreis, ihren Betrieb aufgeben mussten, bis die Politik handelt. Der Caritas-Betreuungsverein ist der einzig verbliebene der ehemals vier Vereine im EN-Kreis.

Auf dem Foto: vlnr Petra Müller, Helen Hornung, Heike Terhorst