Die Preise in der Gastronomie sind förmlich explodiert. Als günstige Alternative empfiehlt sich der Mittagstisch. Unsere Berichterstattung über unterschiedliche kulinarische Angebote in Witten findet viel Resonanz. Caritas-Sozialarbeiter Rolf Kappel meldete sich bei der Redaktion, um auf die warmen Mahlzeiten hinzuweisen, die alle 14 Tage im Café Credo an der Hauptstraße…
Einsamkeit ist die neue Volkskrankheit. Besonders betroffen ist Wittens Marienviertel. Allgemeinmediziner Dr. Kurt-Martin Schmelzer und Sozialarbeiter Rolf Kappel (Foto links) von der Caritas wissen das. Sie haben deshalb das „Soziale Rezept“ erfunden, das Rezept gegen Einsamkeit.
Vor allem ältere Menschen fühlen sich oft allein. Darum bietet die Caritas einen ehrenamtlichen Besuchsdienst an, bei dem sich inzwischen sieben Frauen und ein Mann engagieren. Weitere Hilfe ist gerne gesehen.
Mendo Shahin floh zunächst von Syrien ins Nachbarland Irak. Seit zweieinhalb Jahren lebt der 31-Jährige in Witten. Der Kurde arbeitet in einer Waschstraße. Das bringt ihm Geld. Erfüllung bringt ihm die Arbeit jedoch nicht. Enise Göktepe (Foto) von der FreiwilligenAgentur FOKUS half ihm weiter
Die Young Caritas ist seit 2023 in der Ruhrstadt aktiv. Ihre Mitglieder putzen Stolpersteine – also die auf Bürgersteigen verlegten kleinen Tafeln, die an jüdische Bewohner erinnern. Sie machen mit bei Demos gegen Rechts oder organisieren die Weihnachts-Wunschbaumaktion für Senioren mit der WAZ. Das sind Highlights im Programm.
Ein Jahr lang haben dreizehn Zugewanderte aus sieben verschiedenen Nationen Deutsch gelernt, sich in die Pflegefachsprache eingearbeitet, Praxisübungen absolviert und in der ambulanten Pflege hospitiert – mit Erfolg. Nun ging das von der Caritas erstmalig durchgeführte Qualifizierungsprogramm „Restart – Zurück in die Pflege“ mit einer Abschlussfeier im Ardey Hotel zuende.
Wittener Anwohner haben einen Wunsch: So schön wie der neue Karl-Marx-Platz soll auch der Ossietzkyplatz werden. Der fristet ein recht freudloses Dasein. Das soll nun anders werden, wünschen sich einige Anwohner. Sie wollen mehr Grün und Blumen. Auf Einladung der Caritas haben 15 Anwohnerinnen und Anwohner erste Vorschläge erarbeitet.
Bruni und Bärbel wohnen in der Senioren-WG von Caritas und der Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte in Bommern. Beim gemeinsamen Fernsehgucken entstand die Idee einer Rikscha-Fahrt. Elisabeth Both (rechts, Caritas) und Anne Wiegers (links) von der Wohnungsgenossenschaft erfüllten den Wunsch.
Medikamente gegen Erkältungen oder Bauchschmerzen gibt es auf Rezept. Doch was tun, wenn es die Einsamkeit ist, die einen Menschen krank macht? Oder die vielen Behördengänge, die manchem über den Kopf zu wachsen drohen? Im Wittener Marienviertel verschreiben Ärzte jetzt in Kooperation mit der Caritas soziale Kontakte und Hilfe im…
Wenn Menschen krank sind, im Heim leben, ein Handicap haben und keine Angehörigen, die ihnen zur Seite stehen, dann kommen oftmals rechtliche Betreuer ins Spiel. „Das klingt behördenmäßig, ist es aber nicht“, sagt Heidemarie Veidl von der Caritas in Witten. Deren Betreuungsverein – der einzige im EN-Kreis – sucht gerade…